Ort
Kiel
Bauherr
Landeshauptstadt Kiel
Fertigstellungsdatum
1997
Unser Auftrag
Entwurf, Ausführungsplanung, Bauüberwachung
Architekt
gmp · Architekten von Gerkan, Marg und Partner
Die Fußgängerbrücke ist eine häufig genutzte Verbindung über das Hafenbecken an der Südspitze der Kieler Förde. Ein neuartiger Klappmechanismus, der ausdrücklich die Dynamik zeigen will, ermöglicht Schiffen die Durchfahrt. Der Seesteg aus Trägerrosten mit Walzprofilen zitiert die industrielle Umgebung mit Schiffen und Kränen. Der faltbare Teil des Decks hat in seinen Drittelspunkten Drehachsen. Er wird beiderseits von zwei Seilen getragen, die über zwei Mastportale umgelenkt und in der Steg-Gründung verankert sind. Ein Portal ist mit dem Deck biegesteif verbunden, beide Portale sind gelenkig gelagert. So wird nicht nur ein interessanter Bewegungsablauf vorgeführt, sondern auch die Windangriffsfläche reduziert. Das Seilsystem ist in allen Positionen und unter allen Lasten statisch bestimmt. Für einen dauerhaften, robusten Betrieb ist die Brücke bewusst mit einem möglichst einfachen Antrieb ausgestattet.
Gesamtlänge: 120 m
Spannweite: 26 m (Länge des Klappteils)
Breite Deck: 5 m
Eindeckung: breite Eichenbohlen
Gewicht Klappteil: 54 t
Bewegungen pro Tag: 8,9 (Winter), 11,4 (Sommer)
Antrieb: 2 hydraulische Motoren mit je 44 kW, Winden mit konstanter Drehzahl
Klappzeit: auf und zu in je etwa 2 Minuten
Gesamtlänge: 120 m
Spannweite: 26 m (Länge des Klappteils)
Breite Deck: 5 m
Eindeckung: breite Eichenbohlen
Gewicht Klappteil: 54 t
Bewegungen pro Tag: 8,9 (Winter), 11,4 (Sommer)
Antrieb: 2 hydraulische Motoren mit je 44 kW, Winden mit konstanter Drehzahl
Klappzeit: auf und zu in je etwa 2 Minuten
Dreifeld-Klappbrücke Kieler Hörn


