29.7.2010
Preis des Deutschen Stahlbaus 2010
Gemeinsam mit den Architekten von gmp von Gerkan, Marg und Partner hat schlaich bergermann und partner mit dem Greenpoint Stadium in Kapstadt den Preis des Deutschen Stahlbaus 2010 gewonnen. In der Laudatio der Jury wurde besonders die „ausgezeichnete Synthese aus Funktionalität, Gestaltung eines skulpturalen Solitärs und eine die Landschaft bereichernde städtebauliche Integration eines modernen Großstadions“ gelobt. Ausführliche Informationen zum Stadion finden Sie auf unserer Homepage im Bereich Projekte, Informationen zum Preis des Deutschen Stahlbaus auf www.bauforumstahl.de An der Realisierung des Stahlbaus war auch die Firma Pfeiffer Seil- und Hebetechnik aus Memmingen maßgeblich beteiligt. Fotos: Marcus Bredt
 

 

29.7.2010
Eröffnung des Jawaharlal Nehru Stadions in Neu Delhi
Noch nicht ganz, aber fast fertig wurde am 27.07. das Jawaharlal Nehru Stadion in Neu Delhi feierlich eröffnet. Trotz schwieriger Bedingungen wird das Stadion, in welchem die Eröffnungs- und Finalfeier sowie die Leichtatlethikwettkämpfe der Commonwealth Games 2010 stattfinden werden, rechtzeitig zu deren Start am 3. Oktober fertig sein. Wir freuen uns! Fotos: Knut Stockhusen - schlaich bergermann und partner
 

 

29.7.2010
ECCS CECM EKS European Steel Bridges Award 2010
Unsere Fuß- und Radwegbrücke über den Rhein-Herne-Kanal in Gelsenkirchen hat den European Steel Bridges Award 2010 gewonnen. Anlässlich eines internationalen Symposiums, verbunden mit den Stahltagen und der Jahresversammlung der EKS, wird uns im September der 1. Preis in der Kategorie “Fußgängerbrücken“ von der Jury der Europäischen Konvention für Stahlbau verliehen werden.
 

 

2.7.2010
1. Platz für den HelioTrough
Der HelioTrough, ein von schlaich bergermann und partner gemeinsam mit Partnern entwickelter Parabolrinnenkollektor für solarthermische Kraftwerke, wurde Ende Juni auf der 4. Concentrated Solar Power Konferenz in San Francisco von den Teilnehmern auf den ersten Platz in der Kategorie „CSP Innovation" gewählt. Im Vergleich zu derzeitigen Kollektoren zeichnet sich der HelioTrough-Kollektor durch eine höhere optische Präzision bei gleichzeitig niedrigeren Kosten aus. Er ist besonders geeignet für große Solarkraftwerke, wie sie derzeit für den Südwesten der USA geplant werden. Foto: Johann Brodnig
 

 


25.6.2010
Wettbewerb „Boy Scout Bridge“
Unser Büro in New York hat in Zusammenarbeit mit Hatch Mott Mac Donald den Wettbewerb für die "Boy Scout Bridge", einer Fußgängerbrücke im Bechtel Family National Scouting Reserve in West Virginia, gewonnen. Zwei begehbare Seilstränge tragen die 250 m weit gespannte Fußgängerbrücke. Die Seile werden über aufgefächerte Stützen geführt und unterspannen das Brückendeck im Mittelbereich. Die Brücke soll eine Attraktion für das National Scout Jamboree Event 2014 in West Virginia werden.
 

 

17.6.2010
3 Stadia 2010 Architektur für einen afrikanischen Traum
Erstmals findet eine Fußballweltmeisterschaft auf dem schwarzen Kontinent statt. Drei der zehn dafür vorgesehenen Stadien sind von den Architekten gmp von Gerkan, Marg und Partner in Zusammenarbeit mit den Ingenieuren schlaich bergermann und partner aus Deutschland geplant und realisiert worden. Mit ihrer aus der Konstruktion logisch entwickelten, zeichenhaften Statur zählen sie zu den schönsten Stadien der Gegenwart. Das Buch erzählt die Geschichten um die drei Stadien und stellt die neuen Wahrzeichen der südafrikanischen Küstenstädte Durban, Port Elizabeth und Kapstadt vor, die zu architektonischen Orten für den afrikanischen Traum geworden sind. Erhältlich ist dieses von Falk Jaeger herausgegebene Buch für 34,- € beim JOVIS Verlag, ISBN 978-3-86859-063-0.
 

 



11.6.2010
Unsere Steilvorlagen zur Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika
Wir haben unseren Beitrag zum Gelingen geleistet, jetzt liegt es an den Ballzauberern aus aller Welt, die Vorlagen in Erfolge zu verwandeln. Unser Team war verantwortlich für den Tragwerksentwurf, die Ausführungs- und Montageplanung, sowie die Bauüberwachung der Dächer und Fassaden.

Soccer City, Johannesburg mit Boogertman and Partner, Architects – Johannesburg und PDNA - Johannesburg

Moses Mabhida Stadium, Durban mit von Gerkan, Marg und Partner, Architekten – Berlin und BKS – Durban

Nelson Mandela Bay Stadium, Port Elizabeth mit von Gerkan, Marg und Partner, Architekten – Berlin und BKS – Port Elizabeth

Cape Town Stadium mit von Gerkan, Marg und Partner, Architekten – Berlin und BKS – Cape Town
 

 

12.5.2010
Michael Stein ist Bedford Visiting Professor am Renssellaer Polytechnic Institute in Troy, NY
Seit Anfang 2010 ist Michael Stein, Director unseres Büros in New York, Gastprofessor der School of Architecture am renommierten Renssellaer Polytechnic Institute in Troy im Bundestaat New York. Er wird dort mit den Studenten verschiedene Aspekte der Zusammenarbeit von Architekten und Ingenieuren näher beleuchten. Das Renssellaer Polytechnic Institute ist die älteste Technische Hochschule der USA, zu ihren Absolventen gehören Persönlichkeiten wie Washington Roebling, Ingenieur der Brooklyn Bridge in New York, oder Raymond Tomlinson der maßgeblich zu der Entwicklung der heutigen e-mail beigetragen hat.
 

 


10.5.2010
Kleinstes Bauwerk und größte Besonderheit: Das „Deutsch-Chinesische Haus“ auf der Weltausstellung
Nur wenige Gehminuten vom Deutschen Pavillon entfernt steht auf der EXPO 2010 in Shanghai das „Deutsch-Chinesische Haus“, geschaffen vom Münchener Installationskünstler Markus Heinsdorff in Zusammenarbeit mit mehreren deutschen und chinesischen Partnern, darunter auch Knut Göppert von schlaich bergermann und partner. Das Bauwerk ist in vielerlei Hinsicht einzigartig, so stellt es unter Anderem den einzigen zwischenstaatlichen Auftritt auf der Weltausstellung dar. Bauherr ist bei diesem Projekt nicht wie üblich ein Staat oder eine Stadt, sondern die Veranstaltungsreihe „Deutschland und China – Gemeinsam in Bewegung“, deren Schwerpunktthema eine nachhaltige Urbanisierung ist. In diesem Sinne ist auch das „Deutsch-Chinesische Haus“ aus südchinesischem Riesenbambus, einer außerordentlich schnell nachwachsenden Pflanze, entstanden und damit nicht nur architektonisch ein Highlight, sondern auch ein Musterbeispiel ressourcenschonenden Bauens. Das „Deutsch-Chinesische Haus“ ist die einzige zweistöckige selbsttragende Bambus-Konstruktion der Weltausstellung und dort noch bis 30. Juni zu besichtigen. Weitere Informationen finden Sie auf www.deutschland-und-china.com.
 

 

10.5.2010
Ausstellung „High Energy“ in der Akademie der Künste, Berlin
Am fand die Eröffnung der Ausstellung „High Energy“ in der Akademie der Künste in Berlin statt. Die Akademie zeigt vom 07.05.2010 bis zum 04.07.2010 einen Querschnitt durch Arbeiten von Jörg Schlaich und Rudolf Bergermann aus fast 40 Jahren. Anlass der Ausstellung ist die Schenkung des baukünstlerischen Werks an das Baukunstarchiv der Akademie.
 

 

3.5.2010
Aufwindkraftwerk vom 31. März bis 5. September im Design Museum in London
Ein Modell unseres Aufwindkraftwerkes, eine der wichtigsten Entwicklungen von Jörg Schlaich und Rudolf Bergermann, ist zur Zeit und noch bis 5. September 2010 im Design Museum in London zu sehen. In der Ausstellung „Sustainable Futures“ stellt das Modell mit dem Durchmesser von einem Meter sowie einer Turmhöhe von einem Meter eines der zentralen Objekte der Ausstellung dar. Mehr hierzu unter www.designmuseum.org, weitere Informationen zum Aufwindkraftwerk finden Sie auf unserer Homepage in der Rubrik Solarenegie.
 

 


30.4.2010
Einweihung Telekombrücke in Bonn
Am 27.04. wurde in einem feierlichen Akt die neue Fußgängerbrücke der Telekom über die Friedrich-Ebert-Allee in Bonn eingeweiht. In ihren Ansprachen würdigten der Finanzvorstand der Deutschen Telekom AG Timotheus Höttges und der Oberbürgermeister der Stadt Bonn Jürgen Nimptsch die Bedeutung für die Telekom und die Stadt Bonn. Die neue Brücke ist ein elegantes schlankes Betonbauwerk auf wenigen Einzelstützen, das in weitem Schwung die Unternehmensgebäude beidseitig der Hauptstraße verbindet. Der Weg führt in lichter Höhe durch die Baumwipfel der zwar stark befahrenen, aber dennoch mit schönem Baumbestand ausgestatteten, Allee. Ein von schlaich bergermann und partner entwickeltes Lichtkonzept führte zur Einbindung von LichtKunstLicht in Bonn, die mit einem LED-Medienband und mit Lichteffekten, welche mit den Fußgängern interagieren, die Brücke in der Nacht zum Leben erwecken. Die neue Brücke wird so zum einmaligen, neuen Stadtbestandteil in Bonn.
 

 

13.4.2010
Grundsteinlegung für das FIFA WM 2014 Stadion in Manaus
Im März fand die feierliche Grundsteinlegung für das FIFA WM Stadion in Manaus statt. Das als einfaches aber hocheffizientes Gebäude geplante Stadion stellt das Herzstück eines Sportparks in einem der wichtigsten Zentren des Ökotourismus in Südamerika dar. Hieraus leitete sich für das Entwurfsteam, bestehend aus von Gerkan, Marg und Partner, schlaich bergermann und partner und STADIA, der Anspruch an einen verantwortungsvollen Umgang mit den natürlichen Ressourcen ab. Dessen Umsetzung wird das neue Stadion zu einem der ersten nach den Kriterien des US Green Building Councils LEED zertifizierten Stadien machen.
 

 

18.3.2010
Deutscher Brückenbaupreis 2010
In der Kategorie Fuß- und Radwegbrücken wurde die Fußgängerbrücke im Stadthafen Sassnitz am 15. März 2010 in Dresden mit dem Deutschen Brückenbaupreis 2010 ausgezeichnet. Überreicht wurde der Preis von Jan Mücke, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesverkehrsminister. Aus der Begründung der Jury: Die neue Fußgängerbrücke im Stadthafen Sassnitz – Balkon zum Meer – überzeugt durch eine optimale Kombination von Form und Funktion. Durch Optimierung der Konstruktion gelang eine effiziente Tragwirkung, die zu einer extremen Schlankheit des Überbaus führt. Mit ihrem weit gespannten, kühnen Schwung über 22 m Höhenunterschied hinweg erfreut die neue Brücke Betrachter wie Benutzer. Sie besteht aus einer 124 m langen Rampenbrücke als Verbundkonstruktion und einer 119 m weit gespannten Seilbrücke. Als Verbindung zwischen der Stadt Sassnitz oben auf den Kreidefelsen und dem 22 m tiefer gelegenen Hafen ermöglicht die neue Seebrücke die hindernisfreie Erschließung des touristisch attraktiven Hafengeländes. Entstanden ist eine leichte, transparente Konstruktion, die von keinem Punkt aus den Blick über Hafen und Meer verbaut.
 

 

17.3.2010
Wettbewerb Wilhelmsburg Hamburg
In Zusammenarbeit mit ISA Internationales Stadtbauatelier Stuttgart hat schlaich bergermann und partner den Wettbewerb zum Entwurf von mehreren Fußgängerbrücken auf dem Gelände der Internationalen Gartenschau 2013 in Hamburg – Wilhelmsburg gewonnen. Aus unserem Ansatz Brücken als eine Fortsetzung des Weges und weniger als selbstinszenierte Bauwerke zu betrachten, ist ein Brückentyp entstanden, der sowohl als Auftaktbauwerk am Gert-Schwämmle-Weg als auch als Grundlage für alle weiteren Brücken und Stege des IGS-Geländes dienen wird. Hierzu trägt auch die besonders transparente Haarnadelkonstruktion als Brückengeländer bei, die punktuell gut in das Beleuchtungskonzept für den Park eingebunden werden kann. Mit einer stimmigen Licht- und Wegeführung bietet die Unterführung der Wilhelmsburger Reichsstraße Fußgängern und Radfahrern eine besondere Atmosphäre.
 

 

11.2.2010
1. Platz Brückenwettbewerb "Generic Bridges Albertkanaal"
Im Zuge der Verbreiterung des Albertkanals in Belgien wurde ein Wettbewerb zur Entwicklung eines mehrfach einsetzbaren Straßenbrückentyps ausgelobt. Schlaich Bergermann und Partner haben diesen Wettbewerb in Zusammenarbeit mit dem belgischen Partnerbüro Technum Tractebel Engineering aus Gent in der Kategorie "Seilbrücken" gewonnen. Mit dem Entwurf einer Segelbrücke wurde ein neuartiger Brückentyp vorgestellt, der durch schlichte Eleganz und Wirtschaftlichkeit überzeugt.
 

 

15.1.2010
Deutscher Brückenbaupreis 2010
Für den Deutschen Brückenbaupreis 2010, ausgelobt von der Bundesingenieurkammer Berlin und dem Verband Beratender Ingenieure Berlin, sind in zwei Kategorien je 3 Brücken nominiert worden, darunter auch in der Kategorie Fuß- und Radwegbrücken die Seebrücke Sassnitz aus unserem Büro. Foto:Winfried Dechau
 

 

4.1.2010
The CLOUD - die Wolke
"The CLOUD – die Wolke – ist eine völlig neue Form von Aussichtsplattform, die den Besucher mit ganz London aber auch mit der ganzen Welt verbindet und ihn eintauchen lassen in die Ströme aus Wind und digitalen Daten." Das Konzept von „The CLOUD“ wurde im Rahmen eines Wettbewerbs von einem interdisziplinären Team aus Architekten, Künstlern, Ingenieuren und Vertretern der IT-Branche entwickelt. Federführend waren hierbei Carlo Ratti Associati, Tomas Saraceno, Alex Hawk, Google, ARUP sowie Schlaich Bergermann und Partner. Für die riesige interaktive Leinwand, die die reale Welt mit der virtuellen Welt des Internets verbinden soll, werden momentan ein geeigneter Bauplatz und weitere Sponsoren gesucht, damit der erste Prototyp schon die Olympiade 2012 in London bereichern kann. Die Struktur besteht aus ETFE-Folienkissen, Gitterschalen und Seilnetztürmen. Weitere Informationen unter www.raisethecloud.org.
 

 


14.12.2009
Wettbewerb Fußgängerbrücke Brig
Zusammen mit den Ingenieuren SRP und den Architekten dreipunkt aus Brig haben wir den Wettbewerb für die Fußgängerbrücke über den Rotten zwischen Brig und Naters gewonnen. Der Entwurf sieht eine kreisförmig gekrümmte, einseitig aufgehängte Hängebrücke mit einer Spannweite von 137m vor. Durch das zurückgesetzte nördliche Widerlager und die dort freie Spannweite des Überbaus erhält die Brücke eine besondere Eleganz. Der nach innen geneigte Mast ist nur einseitig abgespannt, das südliche Tragseil dient als zweites Abspannseil. Der Überbau wird, dauerhaft und effizient, monolithisch mit den Widerlagern verbunden.
 

 

12.11.2009
Gehry-Building
In Basel wurde das Gehry-Building der Novartis Pharma AG fertiggestellt. Das von Frank O. Gehry entworfene Bürogebäude ist gekennzeichnet durch eine das Bauwerk allseitig umschließende, vielflächig gefaltete Hülle aus Glas. Die Tragstruktur der Hülle mit ihren teilweise doppelt gekrümmten Flächen besteht aus einer steifen Stahlkonstruktion und ist punktuell am darunter liegenden Massivbau befestigt. Schlaich Bergermann und Partner hat die komplette Tragwerksplanung (Entwurf, Ausführung, Bauüberwachung) erstellt. Übersichtsphoto: © Novartis Pharma AG
 

 

2.11.2009
Kunstinstallation ‚At Crossroads‘ im Brandenburger Tor, Berlin
Vom 12. bis 30. Oktober 2009 war die Kunstskulptur ‚At Crossroads‘ von Kalliopi Lemos vor dem Brandenburger Tor in Berlin zu bewundern. Neun türkische Flüchtlingboote, die an der griechischen Küste zurückgelassen wurden, sollen auf das Thema Einwanderungspolitk an den europäischen Grenzen aufmerksam machen. Die Holzboote wurden kopfüber in ein 14 m hohes Holztragwerk eingebettet. Das Projekt stand unter der Schirmherrschaft der Akademie der Künste, Berlin und wurde planerisch n+1 Architekten zusammen mit Schlaich Bergermann und Partner begleitet.
 

 

20.10.2009
Bundesstiftung Baukultur
Die Bundesstiftung Baukultur hat Knut Göppert und Mike Schlaich als Mitglied in den Konvent der Baukultur 2010 berufen. Dem Konvent mit seinen rund 350 Mitgliedern gehören Vertreter/Innen bundesweit bedeutsamer Baukultur-Preise sowie weitere Persönlichkeiten mit Fachautoriät an, die sich in den unterschiedlichen Bereichen für die Stärkung der Baukultur engagieren. Der Konvent der Baukultur steht als öffentliche Veranstaltung und Versammlung der Fachöffentlichkeit im Zentrum der Arbeit der Bundesstiftung Baukultur. Er dient einer Standortbestimmung zur Lage der Baukultur in Deutschland.
 

 


12.10.2009
Telekom Brücke Bonn
Der Baubeginn der Telekombrücke in Bonn ist jetzt weithin sichtbar: am 22.09.09 wurden die Betonfertigteile über der B9 eingehoben und auf fünf Pendelstützen gelagert. Mittlerweile ist der Überbau mit Ortbeton ergänzt worden und monolitisch verbunden mit den beiden Widerlagerwandscheiben.
 

 

20.8.2009
Einweihung Stadion BayArena, Leverkusen
Am wurde die modernisierte BayArena festlich eingeweiht. Die Arena für 30.000 Zuschauer wird von einem Ringseildach mit fester Makrolon-Eindeckung überdacht. Die Lagerung der außenliegenden Druckringkonstruktion auf lediglich 8 Stützen betont die Leichtigkeit der Konstruktion. Die Gestaltung des Druckringsystems als Diagonalfachwerk führt zu optisch ansprechenden, räumlichen Seilbindern. Mit einer Fläche von 28.000 m2 gehört diese Konstruktion zu den größten Makrolon-Dächern der Welt.Bilder: Bayer 04 Leverkusen
 

 


17.8.2009
Sportpark Shenzhen für die Universiade 2011
Auf Hochtouren läuft die Großbaustelle in Shenzhen, China. Für die Universiade in 2011 haben wir mit unseren Kollegen von Gerkan, Marg und Partner den großen Sportpark mit dem 60.000 Zuschauer fassenden Leichtathletikstadion, der 15.000 Zuschauer fassenden Sporthalle und einer großen Olympischen Sporthalle geplant. Alle drei Sportstätten sind im Bau und werden im kommenden Jahr fertiggestellt. Für China bisher einmalige räumliche Faltwerkstrukturen mit einer Eindeckung aus Glas und Makrolon werden den gewünschten kristallinen Eindruck der Gebäude entstehen lassen. Zur Verbindung der räumlichen komplexen Stahlstruktur wurden in großen Mengen Gussbauteile eingesetzt.
 

 


14.8.2009
AndaSol 2 Kraftwerk in der Inbetriebnahmephase auf Nennleistung
Nachdem das Solarkraftwerk AndaSol 1 bereits am 01.07.09 offiziell eingeweiht wurde, ist nun auch das Zwillingskraftwerk AndaSol 2 mitten in der Inbetriebnahmephase. Im August wurde AndaSol 2 erstmalig nun bei Nennleistung von 50 MW und Speicherbetrieb erfolgreich getestet. Beim Kraftwerk AndaSol 3 in direkter Nachbarschaft wird im September mit der Aufstellung des Kollektorfeldes begonnen. AndaSol 3 wird dann 2011 ans Netz gehen. Schlaich Bergermann und Partner ist im Rahmen der AndaSol Projekte für die Parabolrinnen- Kollektortechnologie verantwortlich.
 

 


29.6.2009
Stadion Port Elizabeth
Am 16. Juni hat im Nelson Mandela Bay Stadion in Port Elizabeth die erste Sportveranstaltung stattgefunden. Damit wurde das erste "unserer" vier Stadien in Südafrika offiziell fertiggestellt. Das Dachtragwerk der Arena besteht aus 36 Trägern die zur Stadionmitte hin über den Zuschauerbereich auskragen. Außenseitig sind die Träger aus Stahl-Raumfachwerk mit Aluminiumpaneelen verkleidet. Zwischen den Trägern spannen sich Membranfelder, welche durch ein Kehlseil jeweils in zwei Abschnitte geteilt werden. Luftbild: GLTA- Südafrika
 

 

22.6.2009
Brücke am Hafen Grimberg eingeweiht
Am Samstag, wurde die neue Hängebrücke am Hafen Grimberg in Gelsenkirchen eingeweiht. Spannungsvoll überquert sie den Rhein-Herne-Kanal. Ihre kreisförmige Linienführung, mit einer freien Spannweite von fast 150 m, reagiert konsequent auf das Wegenetz und das Umfeld und schafft so die Voraussetzung für eine asymmetrische Hängekonstruktion, die elegant und prägnant den Endpunkt der Erzbahntrasse von Bochum zum Hafen Grimberg markiert. Ein 45 m hoher, abgespannter Mast mit einem Durchmesser von1.10 m am Nordufer trägt die gesamte Brückenkonstruktion und markiert weithin sichtbar den Brückenstandort. Der Überbau besteht aus einem Stahlhohlkasten mit Betonplatte als Gehfläche und ist monolithisch mit den Widerlagern verbunden. Damit entsteht ein integrales Tragwerk von graphischer Klarheit und großer Transparenz.
 

 


8.6.2009
Gitterschale für das Yas Hotel in Abu Dhabi
Im Rahmen des „Arabian Travel Markets“ in Dubai wurde vor Kurzem das Yas Hotel der Öffentlichkeit vorgestellt. Dieses 5 Sterne Hotel mit ca. 500 Zimmern soll direkt an der Formel 1 Rennstrecke auf Yas Island in Abu Dhabi gebaut werden. Die zwei Teile des Hotels beidseits der Rennstrecke erhalten eine verbindende Hülle auf eine Gesamtlänge von ca. 217 m und einer Fläche von von ca. 17.000m², welche als verglaste Gitterschale ausgeführt wird. Mit Hilfe von LED-Strahler an allen Knoten der Hülle können bewegte Lichtstimmungen und Bilder über die gesamte Fläche erzeugt werden. Architekten: Hani Rashid und Lise-Anne Couture von Asymptote Architecture, Tragwerksplaner Gitterschale: Schlaich Bergermann und Partner
 

 


8.6.2009
Fertigstellung des Glasdachs "Palacio de Comunicaciones" in Madrid
Das Rathaus von Madrid wird in den nächsten Monaten in den komplett renovierten "Palacio de Comunicaciones", das ehemalige Hauptpostamt, umziehen. Teil der Umbaumaßnahme war die Überdachung des 2600 m² großen Innenhofes mit einer frei geformten Stahl-Glas-Gitterschale. Der umgebaute Innenhof wurde am 15. Mai feierlich eingeweiht. Kurz darauf wurde das Dach mit dem 2. Preis beim Europäischen Stahlbaupreis 2009 (ECCS - ASCEM Spanien) ausgezeichnet. Hierzu gratulieren wir den Architekten Arquimatica aus Madrid und der ausführenden Stahlbaufirma Lanik aus San Sebastian.
 

 

14.5.2009
Hofer Himmel
Im Rahmen der Oberfrankenmesse wurde vergangene Woche erstmalig der „Hofer Himmel“ präsentiert: eine von unserem Büro entwickelte innovative Baukonstruktion zur Aufwertung und Umgestaltung der Hofer Altstadt. Verglaste Stabgitterschalen bilden drei einzelne Dächer, die in ihrer Formensprache auch einzeln eindrucksvolle und urbane Impulse setzen. Die skulpturale Form – entwickelt als lichte und effiziente Tragstruktur - bildet bewusst einen Kontrast zur Bebauung und zum traditionsreichen Ambiente der Stadt. So bleibt der gewachsene Charakter bewahrt und neue Perspektiven werden ermöglicht. Die großzügig geschwungenen Dachstrukturen stehen eingebettet in die, von ISA: Internationales Stadtbauatelier stammende, moderne Freiraum- und Stadtgestaltung der Altstadtstraße. Ein neuer Impuls für das Hofer Zentrum entsteht, das in spielerischer Weise die gesamte Innenstadt verwebt.
 

 


4.5.2009
3. Platz am Mittelrhein
Zusammen mit Wilkinson Eyre Architects, London und Davids, Terfrüchte + Partner, Essen haben wir beim Wettbewerb für eine neue Rheinquerung im oberen Mittelrheintal bei St. Goar mit unserem Entwurf den 3. Platz belegt. Die einhüftige Hängebrücke mit einer Hauptspannweite von etwa 260 m soll direkt im Berg rückverankert werden. So kann in der sensiblen Umgebung der UNESCO-Welterbestätte des Mittelrheintals weitgehend auf massive Bauteile wie Hohlkasten, Bogen oder Masten verzichtet werden. Gleichzeitig ist der Entwurf trotz aller Leichtigkeit und Unauffälligkeit immer noch zeichenhaft und für den Ort prägend. Die Jury würdigte diesen Ansatz als "innovativen, welterbeverträglichen und architektonisch anspruchsvollen Entwurf".
 

 

27.4.2009
Übergabe Büroleitung New York
Am 18. April fand in unserem New Yorker Büro die Übergabe der Büroleitung von Dr. Hans Schober an Michael Stein im Rahmen einer kleinen Feier statt. Hans Schober wird nach 4-jähriger "Aufbauarbeit" wieder zurück nach Stuttgart kommen und ein wenig kürzer treten. Michael Stein war nach 9-jähriger Mitarbeit in Stuttgart von Anfang an in New York dabei, und so kann das New Yorker Büro übergangslos weitergeführt werden.
 

 

23.3.2009
Abschluss der Seilmontage am neuen Flughafenterminal Malaga
Soeben wurde die Montage der Seile für die große Glasfassade am neuen Flughafenterminal Malaga abgeschlossen. Die Fassade umschließt mit einer Länge von 900 m das gesamte Gebäude mit wechselnden Höhen zwischen 12 m und 24 m und hat eine Fläche von 14.000 m². Die Glasscheiben aus Verbundglas mit teilvorgespanntem Glas haben eine Größe von 2,00 x 1,40 m werden von vertikalen Zugstangen und horizontaler Glashaltern getragen. Die Glashalter sind an vorgespannten Vertikalseilen gefestigt, die die Windlasten abtragen. Die Seile spannen frei über die gesamte Fassadenhöhe von bis zu 24 m. Auf eine horizontale Verspannung mit Seilen wurde aus Gründen der Transparenz verzichtet.
 

 


26.2.2009
Wettbewerb Fußgängerbrücke über die Rhône, Lyon
Zusammen mit Dietmar Feichtinger Architectes haben wir den Wettbewerb einer neuen Fußgängerbrücke in Lyon gewonnen. Der Entwurf sieht eine 3-dimensionale Tragstruktur aus Stahl vor, die sich mit flachem Stich über die 160m breite Rhône spannt. Die Elemente des Dreigurtbinders verändern Ihre Lage im Verlauf der Brücke und bilden in Brückenmitte ein flaches breites V. Neben der direkten und geraden Verbindung beider Stadtteile, wird die Brücke beidseitig auch über Treppen vom Uferweg erschlossen, die am seitlichen Element des Dreigurtbinders befestigt sind.

Concours Réalisation d’une passerelle sur le Rhône, Lyon

Nous avons remporté, en partenariat avec Dietmar Feichtinger Architectes, le concours pour une nouvelle passerelle à Lyon. Le concept consiste en une structure tridimensionnelle en acier qui franchit le Rhône de manière élancée, avec une portée libre de 160 m. La position des trois poutres principales évolue au fil du parcours au-dessus du fleuve pour finalement former, au milieu du pont, un V très aplati. Outre la connexion directe avec les deux quartiers de la ville, la passerelle sera accessible depuis les berges via des escaliers rattachés à la structure principale du pont.

(Images DFA)
 

 


13.2.2009
Wettbewerb Gamundiabrücken
Bei dem Wettbewerb für 3 Brücken in Schwäbisch Gmünd haben wir mit der Fehrlebrücke (Fußgängerbrücke) und der Kroatenbrücke (Straßenbrücke) den ersten Rang und mit der Remsbrücke (Straßenbrücke) den zweiten Rang belegt. Auf das Äußerste reduziert schwingt sich die Fehrlebrücke als Spannbandbrücke von Ufer zu Ufer der Rems. Dem Wegeverlauf und der Anbindungssituation konsequent folgend, erhält sie - im Grundriss mittig - einen Knick, mit dem die Zweiteilung der Rems nachgezeichnet wird. Die Gehplatten, die aus gefrästen/ geschliffenen Granitplatten (alternativ: Betonfertigteile) hergestellt sind, liegen auf zwei Stahlzugbändern auf. Mit einem elegantem Schwung überquert die Remsbrücke die Rems. Als Deckbrücke konzipiert fügt sie sich harmonisch in das Stadtbild ein, setzt aber mit ihrer einprägsamen Form einen eigenen Akzent. Die beiden Hauptträger liegen im Verbund mit der massiven Fahrbahn-Betonplatte. Während der südliche Träger gerade verläuft, wird der nördliche Träger, dem Grundriss der Brücke Rechnung tragend, gekrümmt ausgeführt. Zusammen mit der Ansichtskrümmung unterstreicht dies die Dynamik der Konstruktion. Als "kleine" Schwester der Remsbrücke wird die Kroatenbrücke als einhüftige Rahmenbrücke entworfen. Mit ihrer interessanten, asymmetrischen Form reagiert sie einerseits konsequent auf Randbedingungen (Fußgängerunterführung), bekommt andererseits aber auch einen eigenen unverwechselbaren Charakter.
 

 


22.1.2009
Der Bogen des Durban Moses Mabhida Stadiums wurde geschlossen
Am 13. Januar wurde der Bogen des Durban Moses Mabhida Stadiums geschlossen. Die Ingenieure und Mitarbeiter setzten das letzte Segment des 350 m weitgespannten Bogens, der sich über das außergewöhnliche Stadion erhebt, trotz schlechtem Wetter ein. Der Bogen besteht aus 56 einzelnen 10 m langen Teilen, ist 103 m hoch, wiegt nur 3400 t und wird das mit Membran eingedeckte Seilnetz tragen. Der atemberaubende Montagevorgang wird mit der Montage des Seilnetzes Mitte Februar weitergehen, welches dann von einer schweren Hydraulikwinde hochgezogen und vorgespannt wird.
 

 


19.1.2009
DETAIL Preis 2009
Am Mittwoch, 14. Januar wurde im Münchner Künstlerhaus im festlichen Rahmen der DETAIL-Gala die DETAIL-Preise in sieben verschiedenen Kategorien vergeben. Den Hauptpreis erhielten FAM architectura y urbanismo aus Madrid zusammen mit Schlaich Bergermann und Partner aus Stuttgart für das Mahnmal M11 im Zentrum Madrids. Die äußere Hülle des 11 Meter hohen Monumentes besteht aus circa 15.600 massiven Glasblöcken. Über transparente Klebeverbindungen werden die einzelnen Blöcke zu einer Freiform gefügt. Die innere, amorphe Hülle bildet eine bedruckte, durch Überdruck stabilisierte, ETFE Folie.
 

 

15.1.2009
Wettbewerb Peter-Bruckmann Brücke Heilbronn
Beim Wettbewerb für eine Erweiterung der bestehenden Peter-Bruckmann Brücke über den Neckar in Heilbronn haben wir zusammen mit den ortsansässigen Architekten Bechler, Krummlauf, Teske den 2. Platz belegt. Unser Entwurf sieht eine auf Stahlbeton-V-Stielen aufgelagerte Stahl-Stabbogenbrücke mit einem Stahl-Trägerrost-Verbundüberbau vor. Die elegante Bogenform entsteht durch kontinuierliche Veränderung des Querschnitts – von ‚hoch und schmal’ am Bogenfußpunkt zu ‚breit und schlank’ im Scheitel – wodurch trotz schwieriger Randbedingungen (Platz) ein über der Fahrbahn liegendes Tragwerk realisiert werden konnte.
 

 

11.12.2008
Wettbewerb Neubau Konzernzentrale Daimler AG
Zusammen mit Behnisch Architekten haben wir den 1.Platz für den Neubau der Konzernzentrale der Daimler AG in Stuttgart-Untertürkheim belegt. Aus der Einreichung: "Sowohl im inneren Gefüge des Werks, wie auch aus der weiteren Umgebung sichtbar, wird das Gebäude die Mitte eines dynamischen und modernen Weltkonzerns nach Außen kommunizieren. ....... In seinem Charakter ist der Turm zugleich leicht, transparent, offen und einladend grün. Kein schweres und dominantes Gebäude soll das Unternehmen definieren."
 

 

4.12.2008
Von Behrens nach Kleihues
Unser Berliner Büro ist umgezogen. Seit 01. Dezember 2008 sind „die Berliner“ in einem schönen großen Büro in der Brunnenstraße 110c, 13355 Berlin, Telefon +49 (30) 8145283-11, Fax -66.
 

 

27.11.2008
Cabot Circus Bristol
Das in dem neu gestalteten Stadtteilzentrum Bristol Broadmead vorhandene Kaufhaus, das Freizeitzentrum und weitere Einzelhandelsgeschäfte wurden mit Glasdächern verbunden. An der weitesten Stelle überspannt das Glasdach ca. 58m in der Länge und ca. 40 m in der Breite. Die Maschengröße reicht von 1,5m x 1,0m bis 1,5m x 2,0m. Die kuppelartige Form des Hauptdaches besteht aus einer einlagigen, doppelt gekrümmten Gitterschale ohne zusätzliche Seilverspannungen, die Dächer über den Straßen sind einlagige, doppelt gekrümmte Gitterschalen, die eher wie Tonnengewölbe funktionieren und werden nur an ihren zwei Längskanten gestützt und haben maximale Spannweiten von ca. 12m. Die Maschengröße liegt zwischen 1.4m x 1,2m und 1,75m x 1,5m. Photo: Chapman Taylor, Artist: Nayan Kulkarni
 

 

27.11.2008
Soccer City Stadium in Johannesburg / Soweto
Auf der Baustelle des Soccer City Stadium in Johannesburg / Soweto (Austragungsort für das Endspiel der WM 2010 in Südafrika) ist die Dach - und Fassadenmontage in vollem Gange. Die Montage des Stahlbaues, sowie der Fassadenplatten und der Membranfelder läuft parallel und die endgültige Form der Stadions als ‚African Pot’ wird schon erkennbar. Das Einheben der Segmente des umlaufenden räumlichen 3-Gurt- Fachwerkträger auf die vorbereiteten Stahlbau- Auflagerböcke und Stützen läuft voraus. Im Anschluss werden die Kragträger paarweise und die Fassadenträger montiert. Die ersten Membranfelder und die imposante Außenfassade bestehend aus glasfaserverstärkten Betonplatten, (1.2 x 3.6 m x 13 mm) auf einer zusätzlichen Unterkonstruktion läuft nach.

Die Platten wurden speziell mit unterschiedlichen natürlichen Farben und Oberflächen hergestellt und gemäß der Vorgabe der Architekten, scheinbar zufällig, angeordnet.
 

 


6.11.2008
Brücke am Hafen Grimberg eingeschwommen
Am Wochenende vom 24.10.-26.10. wurde der Mittelteil der von uns geplanten Fuß- und Radwegbrücke über den Rhein-Herne Kanal am Hafen Grimberg in Gelsenkirchen eingeschwommen. Während der 48-stündigen Sperrung des Kanals wurde der ca. 90m lange und 110to schwere mittlere Schuss von einem Schwimmkran aufgenommen, eingeschwommen und an die vorbereiteten Widerlagerschüsse angeschlossen. Am Montagmorgen um 6.00 Uhr waren die letzten Hilfsseile montiert und der Kanal konnte wieder freigegeben werden. Mittlerweile ist das Seiltragwerk der einseitig aufgehängten gekrümmten Hängebrücke schlaff eingebaut, damit die Brücke voraussichtlich am 10./11.11. aus den Hilfsstützen gehoben werden kann. Fotos: Guido Frebel, Sebastian Linden
 

 

30.10.2008
Kleines Matterhorn Zermatt Wallis
Das kleine Matterhorn im Schweizer Wallis soll mit einem Restaurant und mit einem Aussichtsturm auf 4000 m erhöht werden. Unser Büro wurde, nach einem von den Zermatter Bergbahnen AG ausgelobten Entwurfswettbewerb, ausgewählt, das Engineering zu übernehmen. Ausgehend von der Entwurfsidee der Architekten Heinz Julen / Ueli Lehmann wurde vorgeschlagen den 200 m hohen Turm mit einer Seilverspannung und einem über dem Restaurant aufgespannten Seilnetz zu stabilisieren.
 

 

17.10.2008
Brücken über die Autobahn A8
Der 130 Mio. Euro teure Ausbau für sechs Fahrspuren der Autobahn A8 Stuttgart-Karlsruhe zwischen Leonberg und Heimsheim ist abgeschlossen und wurde dem Verkehr übergeben. Auf diesem Autobahnabschnitt wurden von uns zwei Brückenbauwerke geplant, die mit 60 bzw. 70 m Spannweite jeweils eine Kreisstraße über die Autobahn überführen. Die Brücken sind einfeldrige schiefwinklige Betonrahmenbrücken in integraler Bauweise ohne Fugen und Lager. Der Brückenquerschnitt nimmt zwei Fahrstreifen, sowie einen Geh- und Radweg auf. Der Überbau besteht aus einer Fahrbahnplatte mit bogenartigen Wandscheiben am Rand zur Unterstützung.
 

 

14.8.2008
B.C. Place Stadion in Vancouver
Schlaich Bergermann und Partner wurden zusammen mit Geiger Engineers, New York mit dem Entwurf des neuen Dachs für das B.C. Place Stadion in Vancouver beauftragt. Dort werden die Winterspiele 2010 ausgetragen. Auf Grund der baulichen Gegebenheiten des bestehenden Stadions und dem Wunsch ein Wahrzeichen in der Innenstadt Vancouvers zu gestalten, wurde eine leichte Seil-Membran-Konstruktion nach dem Prinzip des Speichenrads für das Dach gewählt . Außen sind die Kabel an 36 Masten befestigt, die auf der bestehenden Konstruktion stehen. Das System ist durch den äußeren Druckring und inneren Spannring gut ausgesteift, um die in Vancouver üblichen hohen Schneelasten von bis 200 kg/m2 zu tragen. Außer dem 34.100 m² großen festen Dach wird es ein 5.500 m² bewegliches Dach aus aufblasbaren Membrankissen geben. Der Entwurf umfaßt auch eine 9.500 m² große Außenfassade, die das Erscheinungsbild und das Licht im Stadion bestimmen wird. Mit dem Ausbau des Stadions wird sofort begonnen, wohingegen das Dach erst kurz nach den Olympischen Spielen im Jahre 2010 errichtet wird.
 

 

25.7.2008
Footbridge Award 2008
Bei der footbridge 2008 – Konferenz vom 01.07. – in Porto erhielten 2 Brücken aus unserem Büro Auszeichnungen, die Nessebrücke in Leer in der Kategorie „Long Span Technical“ und der Cité-Steg in Baden-Baden in der Kategorie „Short Span Technical“. Andreas Keil und Mike Schlaich nahmen die Auszeichnungen entgegen. Bei der Konferenz wurden im Rahmen ein Key-Note Lecture von Andreas Keil, und einer ausführlichen Projektpräsentation der Fußgängerbrücke Sassnitz von Mike Schlaich, neuere Arbeiten unseres Büros im Bereich Fußgängerbrücken vorgestellt.
 

 

30.5.2008
AndaSol Kraftwerke mit dem Energy Globe Award ausgezeichnet
Die AndaSol Kraftwerke wurden am 26. Mai 2008 im Europäischen Parlament mit dem Energy Globe Award ausgezeichnet. Der Preis honoriert den innovativen Charakter der Projekte und den großen Beitrag zum Klimaschutz. Dieser hatte den Ausschlag gegeben für die Verleihung des Energy Globe Award in der Kategorie „Fire", der für innovative Projekte zur umweltfreundlichen Energieerzeugung vergeben wird. Schlaich Bergermann und Partner ist im Rahmen der AndaSol Projekte für die Parabolrinnen- Kollektortechnologie verantwortlich.
 

 

29.5.2008
Schlaich Bergermann und Partner beim Ideenpark 2008
Als Partner des Ideenpark 2008 (17.5.-25.5.) freuen wir uns über den großen Erfolg dieser Veranstaltung: Fast 300'000 Besucher kamen zur Neuen Messe Stuttgart, um sich zu informieren und für Technik begeistern zu lassen. Sehr viele besuchten uns und unser großes Aufwindkraftwerk-Funktionsmodell in der Lebenswelt "Wüste", um sich diese einfache und kostengünstige Art der Solarstromerzeugung anzusehen und zu verstehen. Tausende Fragen von Jung und Alt konnten beantwortet werden. Vielen Dank an alle Besucher und auch an Thyssen-Krupp für diese gelungene Veranstaltung!
 

 


10.4.2008
FXFOWLE Architekten und unser Büro haben den Wettbewerb für die Sixth Crossing Dubai gewonnen
The Sixth Crossing über den Dubai Creek wird die Westseite des Burj Dubai mit der Ostseite und Festival City verbinden. Die Bogenbrücke mit einer Länge von 1.6 km und Zugang zum zukünftigen Opernhaus und nahegelegener Metrostation, Fährterminal und Amphitheater wurde von seiner Hoheit Schaich Mohammad Bin Rashid Al Maktoum, Vizepräsident und Premierminister der VAE und Herrscher von Dubai ausgewählt. Die Tragstruktur der Bogenbrücken besteht aus der klassischen Form der außenliegenden, zueinander geneigten Bögen mit dazwischen abgehängtem Fahrbahndeck. Die höheren westlichen Bögen laufen am Scheitelpunkt zusammen, während die niedrigeren östlichen Bögen oben mit einem Querträger verbunden sind. Beide Brückenüberbauten haben sechs Fahrbahnen je Fahrtrichtung, Fluchtwege, zwei Stadtbahnlinien und zwei Fußwege. Das 4 m hohe Fahrbahndeck ist 74 m breit und spannt in Querrichtung zwischen den Hängerebenen. Querträger und zugehörige Hänger sind im Abstand von 10 - 15m angeordnet. Die Bogen-Querschnitte bestehen aus Stahl-Hohlkästen. Diese neue Westbrücke wird nicht nur ein neuer Blickfang und das größte einzelne Verkehrsbrückenprojekt der Dubai Roads and Transport Authority, sondern wird auch die längste Bogenbrücke der Welt werden.
 

 

4.4.2008
Kollektorfeld von Solarkraftwerk AndaSol I komplett montiert
Die für das Solarkraftwerk AndaSol I von uns entwickelten Parabolrinnenkollektoren sind nunmehr komplett montiert. Das Kollektorfeld der Anlage bedeckt eine Fläche von 1500 x 1300 Meter. Die 7488 eingesetzten Einzelkollektoren im neuen kostenoptimierten Design haben zusammen eine Kollektorfläche von 510.000 m². Die Kollektoren bestehen aus einer Stahlfachwerkkonstruktion mit aufgesetzten gekrümmten Glasspiegeln. Das Gesamtkraftwerk AndaSol I soll Mitte dieses Jahres ans Netz gehen und dann eine Nennleistung von 50 MW haben. Bei fehlender Sonneneinstrahlung kann das Kraftwerk 6 Stunden lang aus einem thermischen Speicher betrieben werden. Die Anlage soll jährlich ca. 179 GWh Strom erzeugen und damit bis zu 200.000 Menschen versorgen. Mit der Montage der Kollektoren des zweiten baugleichen Kraftwerks AndaSol II wurde bereits begonnen.
 

 

13.3.2008
Deutscher Brückenbaupreis 2008
In der Kategorie Straßen – und Eisenbahnbrücken wurde die Humboldthafenbrücke am Berliner Hauptbahnhof am 10. März 2008 in Dresden mit dem Deutschen Brückenbaupreis 2008 ausgezeichnet. Überreicht wurde der Preis von Wolfgang Tiefensee, Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Aus der Begründung der Jury: Die Humboldthafenbrücke beweist, dass Eisenbahnbrücken nicht unbedingt schwer und massiv sein müssen. Mit der Verwendung von Stahl als Unterbau und Beton als Überbau wurde das traditionelle Konstruktionsprinzip quasi „auf den Kopf gestellt“. Dieser unkonventionelle Einsatz der Baustoffe ermöglichte eine überraschend leichte Konstruktion, wie sie bei Eisenbahnbrücken mit ihren hohen Belastungen bisher kaum vorstellbar war. Hierzu wurden als innovative Detail-Lösungen Stahlgussknoten entwickelt, die es in dieser Dimension vorher nicht gegeben hat und die zur Eleganz des Bauwerks wesentlich beitragen. Diese Bauweise wirkte inzwischen wegbereitend für weitere Projekte. Besonders positiv wurde von der Jury darüber hinaus bewertet, wie die gewählte Konstruktion sich dem benachbarten Bahnhofskomplex harmonisch und ebenbürtig anpasst. Dies wäre mit herkömmlichen Konstruktionen kaum möglich gewesen und unterstreicht die außergewöhnliche technische und gestalterische Leistung der beteiligten Ingenieure.
 

 


27.2.2008
Balthasar-Neumann-Preis 2008
Der Balthasar-Neumann-Preis, der explizit die innovative Zusammenarbeit von Architekten und Ingenieuren thematisiert und fordert, wurde dieses Jahr an unser Projekt „Mahnmal zur Erinnerung an die Terrorattentate vom 11. März“ in Madrid vergeben. Zusammen mit den Architekten FAM Arquitectura y Urbanismo SLP, Madrid planten wir eine Gedenkstätte die direkt neben dem Atocha Bahnhof gelegen ist. Der Entwurf besteht aus einem oberirdischen, gläsernen Zylinder und einem direkt darunter liegenden 500 m² großen Gedenkraum. Der 11 Meter hohe Glasturm besteht aus 15.600 massiven Glasblöcken, die mit einer speziell entwickelten Klebetechnik transparent zu einer Schale aus tragendem Glas verbunden wurden. Durch die äußere Glashülle fällt Tageslicht in den kobaltblau gehaltenen Gedenkraum und erhellt diesen. Nachts kehrt sich der Effekt um: Die massive Glaswand wird, von innen angestrahlt, zu einem leuchtenden Kunstwerk. Im Inneren des Glaszylinders schwebt als Pneukonstruktion eine transparente ETFE-Folie, die durch Luftdruck stabilisiert wird. Die amorphe Form ist mit vielsprachigen Kondolenzbekundungen bedruckt, die nach dem Attentat am Bahnhof niedergeschrieben wurden.
 

 


7.1.2008
Jörg Schlaich erhält den José-Entrecanales-Ibarra-Preis
Jörg Schlaich ist in Spanien mit dem José-Entrecanales-Ibarra-Preis ausgezeichnet worden. Der spanische König Juan Carlos würdigte ihn am 16. Januar bei der Überreichung der Auszeichnung in Madrid als ein "Vorbild für junge Ingenieure". Schlaich ist der erste Träger dieser Auszeichnung, die künftig alle drei Jahre verliehen wird. Der Preis wird von einer Stiftung vergeben, die das Erbe des spanischen Bauunternehmers José Entrecanales Ibarra pflegt. In seinem Vortrag wies Jörg Schlaich auf die soziale und kulturelle Verantwortung des Ingenieurs hin. Er sprach über die Armut in der dritten Welt, den Klimawandel und stellte eine Aufwindkraftwerk vor, das er in der spanischen Ortschaft Fuente del Fresno bauen möchte.