• Erneuerung der abgehängten Decke der Olympiahalle
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Erneuerung der abgehängten Decke der Olympiahalle

München, 2010

Nach 37 Jahren wird die bestehende abgehängte Decke der Olympiahalle saniert. Die neue abgehängte Decke sollte in ihrer Wirkung und den Anschlussdetails der ursprünglichen Konstruktion nachempfunden werden, jedoch mit verringerter Anzahl der Abhängungen und neuen Materialien. Die für den zweiaxialen Lastabtrag erforderliche antiklastische Krümmung wird durch den umlaufenden Randanschluss an das Seilnetz sowie die Anschlüsse an die vorhandenen zehn Hoch- bzw. zwei Tiefpunkte gewährleistet. Die gesamte Fläche wird durch eine PVC/PES-Membran eingedeckt. Der Zuschnitt erfolgt in parallelen Bahnen in Querrichtung der Halle. Um die Anzahl der Durchdringungen zu reduzieren dienen linsenförmige Stahlträger in Form der darüber liegenden Seilnetzkonstruktion als Anschluss für die Membran. Die komplexe Montage musste zwischen Seilnetz und bestehendem Beleuchtersteg erfolgen.


  • Ort

    München

  • Architekt

    Auer + Weber + Assoziierte

  • Zusammenarbeit

    Ingenieurbüro Wieczorek, Zirndorf - Bauüberwachung / construction management für schlaich bergermann und partner

  • Bauherr

    SWM Stadtwerke München

  • Unsere Leistung

    Genehmigungs-, Ausführungsplanung, Mitwirkung bei der Vergabe, Bietergespräche, Ingenieurtechnische Kontrolle, Bauüberwachung, Bauoberleitung

  • Membranfläche ca. 18.500 m²
  • Tiefpunkte 2 Stück
  • Länge Fassadenabschluss ca. 550 m
  • Abhängungen 237 Stück
  • Hochpunkte 10 Stück
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