• Süderelbequerung in Hamburg-Moorburg
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Süderelbequerung in Hamburg-Moorburg

Hamburg, 2021

Die Süderelbebrücke als Teil der neuen Querverbindung zweier Autobahnen (Bau der A 26 zwischen A7 und A1) wird den Hafen in das europäische Verkehrsnetz einbinden und den überregionalen Ost-West-Verkehr erleichtern.
Die Hauptbrücke quert die Süderelbe und mehrere Gleise der Hamburger Hafenbahn. Sie besteht aus einer zur Mitte symmetrischen, dreifeldrigen, integralen Schrägseilbrücke mit zwei Pylonen. Den Überbau bildet ein zweiteiliger Querschnitt zusammengesetzt aus zwei durchgehenden, aerodynamisch günstigen Stahl-Hohlkästen und außen angeordneten Konsol-Querträgern sowie einem zentralen Lichtspalt. In Querrichtung sind im Hauptfeld alle 12 m Querträger aus Stahl-Hohlkästen angeordnet, und im Wechsel damit die Seilverankerungen. Es wurde ein für die gegebene Spannweite sehr effektives und damit wirtschaftliches Brückensystem gewählt. In Verbindung mit der integralen Bauweise entsteht ein dauerhaftes und sehr wartungsarmes Bauwerk, das sich gelungen in die Silhouette des Hamburger Hafens mit seinen markanten Brücken einfügt.


  • Ort

    Hamburg

  • Architekt

    DISSING + WEITLING, Kopenhagen

  • Zusammenarbeit

    WTM Engineers GmbH, Hamburg

  • Bauherr

    DEGES GmbH

  • Unsere Leistung

    1. Preis europaweiter Realisierungswettbewerb, Vorplanung, Entwurfsplanung

  • Gesamtlänge 1.000 m
  • Hauptspannweite 355 m
  • Pylonhöhe je 140 m
  • Überbau Strombrücke reine Stahl-Konstruktion mit orthotroper Fahrbahnplatte (an den Masten gevoutet)
  • Länge Hauptbrücke 535 m
  • Seitenfeldspannweite 2 x 88 m
  • Gesamtbreite Überbau 39,60 m (Hohlkästen 2 x 12 m, Konsol-Querträger 2 x 5,60 m, Lichtspalt 4,40 m)
  • Überbau Seitenfelder robuste Stahl-Verbund-Konstruktion
  • Süderelbequerung in Hamburg-Moorburg © Dissing+Weitling
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