Der terrassenartig in den Hang eingebettete Baukörper mit seinen weit gespannten Hallendächern überzeugt durch eine innovative Architektur und eine herausragende landschaftliche Integration.
Aufgrund des tiefen Geländeeinschnitts waren umfangreiche temporäre Verbaumaßnahmen erforderlich. Im Endzustand wurde das Gebäude so konzipiert, dass es den hohen Erddruck des rückwärtigen Hangs eigenständig aufnehmen kann. Die Gründung des gesamten Baukörpers erfolgte mittels Tiefgründung auf Ortbetonbohrpfählen. Die Untergeschosse wurden in wasserundurchlässiger WU-Bauweise, die hangseitig eingebetteten Obergeschosse in klassischer Stahlbetonbauweise errichtet.
Die Dächer der Badehallen liegen auf zwei unterschiedlichen Höhenniveaus und wurden als Stahlkonstruktion mit einer Holzverkleidung ausgeführt. Um auf Stützen innerhalb der Badehallen weitgehend verzichten zu können, wurde der Höhenversprung zwischen den Dachflächen durch einen bis zu 40 m weit spannenden Fachwerkträger überbrückt.
Das Hauptgebäude umfasst ein Schwimmerbecken, ein Freizeitbecken, ein Sprungbecken mit Sprunganlage, eine Wasserrutsche mit Landebecken, ein Kinderbecken, ein Lehrschwimmbecken sowie einen großzügigen Saunabereich. Im Außenraum entsteht zusätzlich eine Freibadlandschaft mit Schwimmer-, Freizeit- und Planschbecken.


