Die neue Brücke schafft eine radfahrerfreundliche Verbindung des Radschnellwegs über die stark befahrene Panzerstraße und verbessert so nachhaltig die Verkehrsführung für den Fuß- und Radverkehr.
Das Bauwerk verläuft in einem fließenden Schwung von der Römerstraße über die Panzerstraße hinweg. Die Wegeführung nutzt gezielt die vorhandene, steile Topografie, um die Brückenlänge zu minimieren und eine kompakte, effiziente Lösung zu ermöglichen.
Die Tragstruktur besteht aus einem filigranen Stahlhohlkasten mit seitlich auskragenden Konsolen, die die Fahrbahnplatte tragen. Schlanke Stahlstützen leiten die Lasten in den Untergrund ab. Über der Hauptspannweite unterstützt ein außenliegender Stahlbogen den Hohlkasten. Verbunden sind Bogen und Überbau über rippenartige Stahlschwerter, die eine elegante und leistungsfähige Konstruktion bilden.
Der Überbau ist monolithisch mit den eingespannten Stützen und den Widerlagern verbunden. Die Vorbereiche zwischen Widerlager und angrenzender Verkehrsfläche werden als geböschte Erdkörper mit einer Asphaltdecke ausgeführt – eine wirtschaftliche und radfreundliche Lösung.
Aufgrund der geringen Umgebungshelligkeit wurde besonderes Augenmerk auf die Beleuchtung gelegt: Eine integrierte Handlaufbeleuchtung sorgt für gleichmäßige Ausleuchtung und ein hohes Maß an Sicherheit auch bei Dunkelheit.



