Der neue Verbindungsbau zwischen dem Gymnasium und der Haupt- sowie Realschule wurde als ein- bis zweigeschossiger Baukörper realisiert, der sich in seiner Geometrie flexibel an den vorhandenen Geländeverlauf anpasst. Die einzelnen Gebäudeteile sind als Stahlbetonskelettbauten in Ortbetonbauweise konzipiert.
Die Dächer der Baukörper werden als Schulhofflächen genutzt und sind daher als begeh- und befahrbare Flachdecken mit entsprechender Bewehrung ausgeführt.
Der gesamte Neubau wurde als monolithischer, fugenloser Baukörper errichtet. Die Gründung erfolgt teilweise über flach gegründete Einzel- und Streifenfundamente, teils auf einer elastisch gebetteten Bodenplatte.
Im Bereich der Mensa-Oberlichter wurden zur Lastaufnahme der Deckenplatten und Glasoberlichter umlaufende, weit gespannte Stahlbetonrandträger eingebaut. Sämtliche Stahlbetondecken sind als Flachdecken bemessen und ruhen punktförmig auf Stahlbetonstützen und -wänden.
Für die Umbau- und Sanierungsmaßnahmen der Bestandsgebäude wurden bestehende Wände zur neuen Raumeinteilung durch Stahlbaurahmen ersetzt, die teilweise bis zur Gründungsebene durchgezogen sind.
Die Baugrube konnte überwiegend frei geböscht werden. Entlang der Hauptschule wurde jedoch ein Baugrubenverbau errichtet, um die Fundamentlasten der angrenzenden Schulgebäude und den entstehenden Geländesprung sicher abzutragen.

