Brücken, Fußgängerbrücke

Brückenskulptur „Slinky springs to fame“

© Roman Mensing

Die elegante Fußgängerbrücke über den Rhein-Herne-Kanal ist Teil des Projektes „EMSCHERKUNST.2010“. Nach dem Konzept des Künstlers Tobias Rehberger verbindet ein farbiges Band, umwickelt mit einer leichten, schwingenden Spirale, zwei vorhandene Parks. Die Leichtigkeit dieses Entwurfs entsteht durch das auf ein Minimum reduzierte Tragwerk der Spannbandbrücke. Zwei Blechbänder aus hochfestem Stahl sind über zum Kanal geneigte Stützen geführt, die resultierende Zugkraft wird über äußere vertikale Zugstäbe in kräftige Widerlager abgetragen. Als Lauffläche dienen aufgeschraubte Betonfertigteile, an denen Brückengeländer und Spirale befestigt sind. Der federnde Kunststoff-Belag des Gehweges sowie die farbige Rhythmisierung von Beton und Belag verstärken das dynamische Erleben der Brücke. Geländer aus Stahlpfosten und Seilnetzen tragen wirkungsvoll zur Schwingungsdämpfung dieser lebendigen Brücke bei.

Ort
Oberhausen
Architekt
schlaich bergermann partner, Madako
Zusammenarbeit
Bauplan GmbH Wagner + Partner, Gelsenkirchen; Madako, Oberhausen
Bauherr
Emschergenossenschaft
Projektpartner
Mike Schlaich
Merkmale
Beleuchtung

Technische Daten

Gesamtlänge
406 m
Spannweiten
20 - 66 - 20 m (Spannband), 10 m (Rampen)
Länge der Rampen
130 bzw. 170 m
Brückenbreite
2,67 m
Brückenfläche
1.085 m²
Überbauhöhe
12 cm (Spannband), 25 cm (Rampen)

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Standort

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