Zwei Brücken (“Nordbahnhof” und “Heilbronner Straße”) verbinden zwei Parkanlagen über ein breites Eisenbahngelände am Nordbahnhof und eine vielbefahrene Ausfallstraße hinweg miteinander.
Von der Brücke über die Heilbronner Straße (“Bombaysteg”) zweigt eine Rampe schiefwinklig vom Hauptweg ab und bindet einen Bahnsteig der Stadtbahn im Mittelstreifen der Straße ein. Der Mast der Brücke über die Heilbronner Straße steht außerhalb des Hauptweges der Rampe gegenüber und ist in entgegengesetzter Richtung aufgrund der unterschiedlichen Brückenarmspannweiten abgespannt. In Richtung des Hauptweges ist die Brücke selbstverankert, quer dazu in Richtung Rampe rückverankert. Am festen Widerlager schlingt sich das Hauptseil hinten um das Widerlager. Am beweglichen Widerlager werden die Druckkräfte in die Platte und die Zugkräfte über Pendel in den Baugrund eingeleitet. Aus ästhetischen Gründen wurde auf Spannschlösser zur Längenkorrektur der Hänger verzichtet. Dies erfordert exakte Berechnung und genaue Vorfertigung.
Als dritte Brücke zählt eine Verlängerung der Brücke über die Heilbronner Straße: eine kurze, reine Plattenbrücke, die die Friedrich-Ebert-Straße überquert.