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Steg Innenhafen Duisburg

Duisburg, 1999

Die Brücke überquert ein Hafenbecken des Innenhafens und verbindet den Altstadtpark mit neuen Grünflächen. Bei einer Spannweite von 73 m und einer Breite von 3,5 m muss der Steg aus seiner Normallage um 10,60 m über Normalwasserstand angehoben werden können, um die Schifffahrt im Hafenbecken zu ermöglichen. Der Entwurf sah eine rückverankerte Hängebrücke vor, deren Maste mittels um 3 m ein- und ausfahrender Hydraulikzylinder, die an den Abspannseilen angreifen, nach außen gekippt werden können. Die nach außen gerichtete Kreisbewegung der Mastköpfe bewirkt hierbei eine formaffine Bewegung des Brückenüberbaus nach oben. Um Biegemomente im Überbau durch die Krümmungszunahme im gehobenen Zustand zu vermeiden, wurde er als Gelenkkette ausgebildet. Die Verlängerung des Überbaus wird durch Zusatzelemente erzielt, die aus Fundamenttaschen hervorgezogen werden.


  • Ort

    Duisburg

  • Architekt

    schlaich bergermann partner

  • Bauherr

    Innenhafen Duisburg Entwicklungsgesellschaft mbH

  • Bauunternehmen

    Stahlbau Raulf, Duisburg; Jaeschke und Preuss, Duisburg

  • Unsere Leistung

    Entwurf, Ausführungsplanung, Bauüberwachung

  • Spannweite 73,72 m
  • Steglänge in Normalzustand 73,78 m
  • Höhe der Masten 20 m
  • Höhe Buckel in Normalzustand 1,10 m
  • Länge der Fertigteile 5,27 m
  • Breite 3,50 m
  • Steglänge in angehobenem Zustand 77,43 m
  • Durchmesser des Masts 419 mm
  • Höhe Buckel in angehobenem Zustand 9,20 m
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