Hochbau, Verwaltung & Wohnen

Anse du Portier

© RPBW rendering by Archi Graphi

Zur zusätzlichen Landgewinnung hat das Fürstentum Monaco ein Offshore-Projekt ins Leben gerufen, das auf einer künstlichen Halbinsel von rund sechs Hektar ein neues Viertel entstehen lässt: Anse du Portier. Zwei Architekturbüros sind an der Entwicklung dieses neuen Stadtteils beteiligt, der Villen, Gärten, einen neuen Yachthafen und Luxuswohnungen umfassen wird. Die Aufgabe für schlaich bergermann partner besteht in der Planung sämtlicher Leichtbaustrukturen, einschließlich mehrerer Solar-Glasdächer und flexibler Fiberglasmasten auf den Gebäuden.
In dem neuen Hafen, der den künftigen Bewohnern vorbehalten ist, befindet sich das sogenannte „Periskop“. Das Gebäude besteht aus einem Glasschaft für zwei Panoramaaufzüge und einer breiten, abgehängten Treppe, die von einem großen, freitragenden Glasdach mit integrierten Photovoltaikzellen überspannt wird. Auch die Dächer der neuen 70 m hohen Hafengebäude sind mit Solarpaneelen ausgestattet. Die sogenannten „Fliegenden Teppiche“ sind als freitragende Stahlkonstruktionen ausgebildet. Auf dem selben Gebäude ragen zudem zwei filigrane Fiberglasmasten empor, die im Wind wie Grashalme schwingen sollen. Ihre spezielle Konzeption erforderte äußerst genaue statische Berechnungen, Windstudien sowie spezifische Untersuchungen zu Installations- und Wartungsarbeiten als auch zu Transport und Montage per Helikopter.

Ort
Monaco
Architekt
Renzo Piano Building Workshop
Bauherr
Société d’Aménagement de l’Anse du Portier
Projektpartner
Andreas Keil
Merkmale
Glas

Technische Daten

Fläche Glasdach
Periskop 400 m²
Photovoltaikdach 800 m²
Masten
Höhe 30 m und 40 m
Höhenniveau Fußpunkt 70 m
Durchmesser 30 bzw. 40 cm am Fußpunkt, 10 cm an der Spitze

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