Bildung & Forschung, Hochbau, Kunst & Kultur

Nationalparkzentrum Ruhestein

© Achim Birnbaum Architektur Fotografie

Das neue Besucher- und Informationszentrum am Ruhestein liegt auf über 900 m ü. NN. inmitten bewaldeter Hänge. Der Entwurf greift das Bild von übereinandergestapelten Totholzstämmen auf. Diese wurden architektonisch als Gebäudekomplex umgesetzt, der aus mehreren riegelförmigen Baukörpern bestehen soll. Die bis zu 65 m langen Riegel bieten Platz für 3.000 m² Ausstellungsfläche. Auch die Fassade aus Holzschindeln orientiert sich an der umgebenden Natur des Schwarzwaldes. Trotz seiner beachtlichen Größe fügt sich der Komplex mit diesem extremen architektonischen Konzept harmonisch in die umgebende Natur ein.
Das Haupttragwerk besteht aus einem Buchenholzfachwerk. Zwischen den Fachwerken werden die Holzdach- und Bodenelemente eingehängt. Zusätzlich wurden einige der Riegel vollflächig als wandartige Träger aus Brettsperrholz ausgeführt. Für einen effizienten Bauablauf vor Ort wurden 20 m² große Dach- und Deckenelemente in der Werkstatt vormontiert.
Der einzigartige 15° geneigte Aussichtsturm mit einer Höhe von 34 m ist ebenfalls aus Brettsperrholz ausgeführt.
Ein Highlight des Besucherzentrums ist der offene, frei bewitterte Skywalk. Geplant als Fachwerkbrücke aus Brettschichtholz und einer Spannweite von 65 m, verbindet er das Besucherzentrum mit dem Aussichtsturm. Von dort wird sich später den Besuchern ein einzigartiger Ausblick über die Baumwipfel bieten.

Ort
Baiersbronn
Architekt
Sturm + Wartzeck, Dipperz
Bauherr
Landesbetrieb Vermögen und Bau Baden-Württemberg
Projektverantwortlich
Andreas Keil
Merkmale
Holz

Insights

Technische Daten

Bauart
Holzhybrid-Konstruktion
Riegel
bis zu max. 60 x 8 x 5 m
Skywalk
3 x 60 m
Turm
4,70 x 4,70 x 32 m
BGF
5.250 m²
Nutzfläche
3.200 m²
Zertifizierung
BNB (Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen für Bundesgebäude)

Vorträge

Michael Werwigk
Februar 1, 2024 - 17:00 Uhr | Online

Awards

Standort

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