Hochbau, Kunst & Kultur

BMW-Museum München

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Zur Erweiterung des Museums wurde ein angrenzender Flachbau komplett entkernt. In den Raum eingestellte dreigeschossige, frei geformte Stahlskelett-Körper mit Glasfassaden (die sogenannten „Bodies“) präsentieren je ein eigenes Ausstellungsthema. Die Fassaden sind großflächig multimedial mit LED-Technik bespielt. Eine durchgängige Rampe verbindet alle „Bodies“, meist als auskragender Steg mit Glasgeländer, im zentralen Bereich überspannt sie aber auch einen Luftraum von 21 m Länge. Dies ist mit dem gleichen schlanken Rampenquerschnitt möglich, indem Handlauf und Glasgeländer als statische Elemente herangezogen werden. Ähnlich einem statisch bestimmten Fachwerkträger funktioniert der Handlauf als Druckstab und das Deck als Zugstab. Fachwerkstäbe und Diagonalen werden hier jedoch über die Glasscheiben und Vorspannungseile (ent-)materialisiert.

Kategorien
Hochbau, Kunst & Kultur
Ort
München
Architekt
Atelier Brückner GmbH Labor für Architekturen und Szenografie
Bauherr
BMW AG München
Projektpartner
Mike Schlaich

Technische Daten

Ausstellungsfläche "Bodies"
5.000 m²
Rampenfläche
1.000 m²
Spannweite
2,50 m Auskragung + 16 m Glasbrücke + 2,50 m Auskragung
Glas
VSG aus 3 x 12 mm Scheiben
Zugstäbe
hochfester Stahl

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Standort

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