• Dach Olympiastadion München 1972
    © sbp / Michael Zimmermann
Projekte

Dach Olympiastadion München 1972

München, 1971

Leichte, durchsichtige, gleichermaßen schützende, wie offene Dächer überspannen den sanft modellierten Olympiapark mit Olympiastadion, Olympiahalle und Olympiaschwimmhalle. Eine Seilnetzkonstruktion aus vielen fast regelmäßigen sattelförmigen, mit Randseilen eingefassten Flächen ist an mehreren Punkten von außen stehenden Masten abgehängt, beziehungsweise von innen durch sogenannte Luftstützen getragen und nach außen abgespannt. Völlig neuartig waren die Anforderungen, die dieses Dach an die geometrische Genauigkeit, sowohl hinsichtlich des Zuschnittes als auch der Vorfertigung stellte. So kam es hier erstmals zu einem Computereinsatz in großem Stile für derartige Aufgaben und - für die spätere "High-Tech-Architektur" von besonderer Bedeutung - zu einer Wiedergeburt des Gussstahles im Bauwesen.


  • Ort

    München

  • Architekt

    Behnisch und Partner, Stuttgart (Günter Behnisch, Fritz Auer); Frei Otto, Warmbronn

  • Bauherr

    Olympia Baugesellschaft München

  • Unsere Leistung

    Entwurf, Ausführungsplanung, Bauüberwachung (Jörg Schlaich und Rudolf Bergermann bei Leonhardt und Andrä)

  • Dachfläche 74.000 m²
  • Randseile vollverschlossene Seile
  • Gelenke und Verbindungsmittel Stahlguss
  • Bedeckung Plexiglasplatten
  • Seilnetz mit gleichmaschigen Flächen 75 x 75 cm
  • Abspannseile Litzenbündel
  • Masten außen überhängende Stahlstützen
  • Dach Olympiastadion München 1972 © schlaich bergermann partner / Michael Zimmermann
  • Dach Olympiastadion München 1972 © schlaich bergermann partner / Michael Zimmermann

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