Brücken

4. Donaubrücke Linz

Die 4. Donaubrücke in Linz ist Teil des Großprojekts der österreichischen Autobahn A 26, der vierspurigen Westumfahrung der Stadt Linz, und quert eine der am meisten befahrenen Wasserstraßen Europas sowie Gleisanlagen und eine Straße. Die beiden nebeneinanderliegenden Autobahnbrücken sind als Hängebrücken konzipiert. Sie schließen aufgrund der topografischen Verhältnisse im Norden über Tunnel an das bestehende Verkehrsnetz an.
Der Überbau ist als Stahl-Verbundkonstruktion geplant, mit einem zentralen Stahlhohlkasten und gevouteten Stahlquerträgern im Abstand der Hänger. Die 145 mm starken Tragseilbündel bestehen aus jeweils zwölf parallel geführten, vollverschlossenen Spiralseilen. Die Hänger sind ebenfalls als Spiralseile geplant und weisen einen Durchmesser von 95 mm auf. Die Seilklemmen werden als Gussteile hergestellt, und der erforderliche, 4 m hohe Lärmschutz wird transparent ausgebildet, damit die Brücke von den Nutzern nicht als undurchsichtiger Trog erfahren und von außen nicht als sperriger Balken wahrgenommen wird. Somit fügt sich künftig eine reduzierte und schlichte Brückenkonstruktion in die Landschaft ein.

Kategorien
Brücken, Straßenbrücke,
Ort
Linz, Österreich
Architekt
schlaich bergermann partner, gmp · Architekten von Gerkan, Marg und Partner
Zusammenarbeit
Baumann und Obholzer Ingenieure, Innsbruck
Bauherr
ASFINAG Bau Management GmbH
Projektpartner
Andreas Keil

Technische Daten

Spannweite
305 m
Breite
22,54 m
Tragseillänge
500 m
Bauhöhe Deck
2,60 m
Brückenfläche
6.890 m²

Standort

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