• Fernbahnhof Berlin-Spandau
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Fernbahnhof Berlin-Spandau

Berlin, 1998

Der Fernbahnhof Berlin-Spandau ist eines der ambitionierten neuen Bahnhofsbauwerke, die im Zuge der Neubaustrecken für die Schnellbahn entstanden. Er weist vier Fernbahngleise, zwei S-Bahn-Gleise und ein Gütergleis auf. Mit Ausnahme des Gütergleises werden sämtliche Gleise mit einer vierschiffigen Halle, bestehend aus filigranen, verglasten Tonnenschalen (Netzkuppeln), überdacht. Die Empfangshalle unterhalb der Gleise ist mit 18x60 m vergleichsweise klein und wird von einer massiven Betonplatte überspannt, auf der die Züge fahren. Der gesamte Bahnhof musste unter laufendem Bahnbetrieb gebaut werden daher wurde der Bauablauf wesentlich vom Bahnbetrieb bestimmt. Bei mehrfacher Gleisverlegung wurde abschnittsweise gebaut, wobei die Stabschale der Bahnsteigdächer teilweise bei laufendem Bahnverkehr geschlossen wurde. Längere Stillstände wechselten mit intensivem Schichtbetrieb ab.


  • Ort

    Berlin

  • Architekt

    gmp · Architekten von Gerkan, Marg und Partner

  • Bauherr

    Deutsche Bahn AG, Knoten Berlin

  • Bauunternehmen

    MERO GmbH und Co.KG, Würzburg

  • Unsere Leistung

    Entwurf, Ausführungsplanung

  • Länge 430 m
  • Spannweiten längs 18 m
    quer 8,8 / 15,5 / 17,6 / 9,7 m
  • Breite 52 m
  • Dach- und Fassadenflächen 17.000 m²
  • Fernbahnhof Berlin-Spandau
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Projektstandort

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