• Kurbad Stuttgart-Bad Cannstatt
Projekte

Kurbad Stuttgart-Bad Cannstatt

Stuttgart, 1994

Für das Hauptbecken mit Durchlass zum Außenschwimmbecken wurde ein neuartiges Dachgewölbe in feuerverzinkter Stahl-Glas-Bauweise entworfen.
Die tonnenförmige Netzkuppel überspannt einen trapezförmigen Grundriss von 15 m Breite und 22 bzw. 35 m Länge mit 4,50 Stichhöhe. Das Dachtragwerk ist ein rechtwinkliges Netz aus 15 geraden Stabzügen und 22 parabelförmigen Polygonbögen, die durch drei vorgespannte Seilfächer ausgesteift werden. Das so entstehende Rechtecknetz aus 60 x 40 mm dicken Flachstählen ist mit planebenen Isolierglasscheiben eingedeckt, die Sonnen- und Wärmeschutz bieten. Die Dachkonstruktion ist an den Längsseiten auf 5 bzw. 9 m Höhe über dem Hallenboden aufgelagert. Die Glasfassaden der Längsseiten und Giebel ist ein auf das Netzraster abgestimmtes Pfosten-Riegel-Tragwerk. Dadurch ist die Schwimmhalle auch an Regentagen lichtdurchflutet.


  • Ort

    Stuttgart

  • Architekt

    Beck-Erlang und Partner, Stuttgart

  • Bauherr

    ARGE Kurbad Cannstatt: Wolff & Müller, Wachter GmbH, Stuttgart

  • Bauunternehmen

    Helmut Fischer GmbH, Talheim

  • Unsere Leistung

    Entwurf, Ausführungsplanung

  • Dachfläche ca. 470 m²
  • Bogenstich 4,50 m
  • Flachstäbe Querschnitt 60 mm x 40 mm
  • Seile offene Spiralseile (Radialseile bzw. Abspannseile Querschnitt 60 mm x 60 mm)
  • Spannweite 15,90 m
  • Raster 1,1 m - 1,4 m
  • Flachstäbe in den Achsen der Seilfächer 60 mm x 60 mm
  • Glas Sonnenschutz-Isolierglas aus einer VSG- und einer ESG-Scheibe mit Luftzwischenraum
  • Kurbad Stuttgart-Bad Cannstatt
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Projektstandort

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