Brücken, Eisenbahnbrücken, Straßenbrücken

Straßen- und Eisenbahnüberführung zur Anbindung der Überseestadt Bremen

© schlaich bergermann partner / Michael Zimmermann

Grundlegender Entwurfsgedanke war die Schaffung von zwei als Einheit erkennbaren Brücken, jede jedoch mit eigener Spezifik. Der „leichten“ Straßenbrücke mit dem aufgelösten Bogen und der integrierten gläsernen Lärmschutzwand steht die „kräftigere“ Eisenbahnbrücke mit ihren geschlossenen Bogenscheiben gegenüber. Beide Brücken wurden dreifeldrig mit in die Böschung zurückversetzten Widerlagern konzipiert. Die Widerlager sind parallel zur Straße. Mit der daraus entstehenden großzügigen Durchsicht in der Achse der Anbindungsstraße konnte der bei innerstädtischen Überführungen störende Tunnelcharakter vermieden werden. Die schlanken Stahlrohr-Innenstützen beider Brücken sowie die Widerlager sind lager- und fugenlos (integral) mit dem Überbau verbunden. Die Brücke wurde im Querverschub und größtenteils ohne Unterbrechung des Bahnverkehrs errichtet.

Ort
Bremen
Architekt
schlaich bergermann partner
Zusammenarbeit
Obermeyer Planen und Beraten, Hannover (EÜ)
Bauherr
Überseestadt GmbH Bremen (SÜ) / DB Netz AG NL Nord (EÜ)
Projektverantwortlich
Jörg Schlaich

Insights

Technische Daten

Spannweiten
13,02 + 30,21 + 13,02 m
Bauhöhe
Seitenfeld 0,81 m / Innenfeld 3,60 m
Breite
14,50 m

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Standort

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