• World Trade Center Dresden
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World Trade Center Dresden

Dresden, 1996

Am Rande der Dresdener Innenstadt wurde ein neues Hotel- und Bürogebäude errichtet. Die Halle zwischen zwei Riegelbauten wird komplett von einem Glasdach überspannt und auf beiden Seiten durch eine Glasfassade abgeschlossen.
Das Glasdach ist eine Tonnenschale nach Netzkuppelprinzip und besteht aus einem direkt verglasten rechteckigen Netz aus stählernen Flächenstäben, das mit dünnen Seilen diagonal verspannt ist. Seil- und Stabnetz bilden zusammen ein Dreiecknetz, die notwendige Voraussetzung für effiziente einlagige Schalen. Die Tonne folgt der Stützlinie für ständige Lasten, wobei eine zweite Flächenkrümmung durch Schotten aus vorgespannten Seilbindern erzeugt wird, angeordnet in einem Abstand von 16,20 m. Der Bogenstich beträgt 4,40 m bei einer Spannweite von 24,30 m. Zusammen mit einer Seilnetzfassade entsteht eine extrem leichte Tragkonstruktion für die 67.000 m³ große Halle.


  • Ort

    Dresden

  • Architekt

    Nietz Prasch Sigl, Hamburg

  • Bauherr

    Bürohaus Elbflorenz GmbH; Unternehmensgruppe Büll & Dr. Liedtke, Hamburg

  • Bauunternehmen

    Helmut Fischer GmbH, Talheim

  • Unsere Leistung

    Entwurf, Ausführungsplanung, Bauüberwachung

  • Dachfläche ca. 3.160 m²
  • Breite x Höhe der Fassaden 24 x 26 m
  • Bogenstich 4,40 m
  • Glasschreiben Dach max. 1,60 x 1,35 m
  • Fassade Einfachverglasung
  • Länge x Breite der Halle 120 x 24 m
  • Spannweite Dach 24,30 m
  • Maschenweite im Grundriss 1,35 x 1,35 m
  • Dach Isolierverglasung
  • World Trade Center Dresden
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Projektstandort

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