Hochbau, Mobilität & Transport

World Trade Center Dresden

© sbp/Hans Schober

Am Rande der Dresdener Innenstadt wurde ein neues Hotel- und Bürogebäude errichtet. Die Halle zwischen zwei Riegelbauten wird komplett von einem Glasdach überspannt und auf beiden Seiten durch eine Glasfassade abgeschlossen.
Das Glasdach ist eine Tonnenschale nach Netzkuppelprinzip und besteht aus einem direkt verglasten rechteckigen Netz aus stählernen Flächenstäben, das mit dünnen Seilen diagonal verspannt ist. Seil- und Stabnetz bilden zusammen ein Dreiecknetz, die notwendige Voraussetzung für effiziente einlagige Schalen. Die Tonne folgt der Stützlinie für ständige Lasten, wobei eine zweite Flächenkrümmung durch Schotten aus vorgespannten Seilbindern erzeugt wird, angeordnet in einem Abstand von 16,20 m. Der Bogenstich beträgt 4,40 m bei einer Spannweite von 24,30 m. Zusammen mit einer Seilnetzfassade entsteht eine extrem leichte Tragkonstruktion für die 67.000 m³ große Halle.

Ort
Dresden
Architekt
Nietz Prasch Sigl, Hamburg
Bauherr
Bürohaus Elbflorenz GmbH; Unternehmensgruppe Büll & Dr. Liedtke, Hamburg
Projektpartner
berg

Technische Daten

Dachfläche
ca. 3.160 m²
Länge x Breite der Halle
120 x 24 m
Breite x Höhe der Fassaden
24 x 26 m
Spannweite Dach
24,30 m
Bogenstich
4,40 m
Maschenweite im Grundriss
1,35 x 1,35 m
Glasschreiben Dach
max. 1,60 x 1,35 m
Dach
Isolierverglasung
Fassade
Einfachverglasung

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Standort

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