Brücken, Straßenbrücken

Süderelbequerung in Hamburg-Moorburg

© Dissing+Weitling

Die Süderelbebrücke als Teil der neuen Querverbindung zweier Autobahnen (Bau der A 26 zwischen A7 und A1) wird den Hafen in das europäische Verkehrsnetz einbinden und den überregionalen Ost-West-Verkehr erleichtern.
Die Strombrücke quert die Süderelbe und mehrere Gleise der Hamburger Hafenbahn. Sie besteht aus einer zur Mitte symmetrischen, fünf-feldrigen, semi-integralen Schrägseilbrücke mit zwei Pylonen. Den Überbau bildet ein einteiliger, mit einem durchgehenden Lichtspalt aufgelöster, aerodynamisch günstig ausgeformter Hohlkastenquerschnitt aus Stahl (Hauptfeld) bzw. Stahlverbund (Seitenfelder) mit außen angeordneten Konsol-Querträgern. Die Seilabhängung des Überbaus erfolgt mit modernen Litzenbündelseilen mit bis zu 91 Litzen je Seil. In Querrichtung sind im Hauptfeld alle 12 m Querträger aus Stahl-Hohlkästen angeordnet, und im Wechsel damit die Seilverankerungen. Es wurde ein für die gegebene Spannweite sehr effektives und damit wirtschaftliches Brückensystem gewählt. In Verbindung mit der integralen Bauweise entsteht ein dauerhaftes und sehr wartungsarmes Bauwerk, das sich gelungen in die Silhouette des Hamburger Hafens mit seinen markanten Brücken einfügt.

Ort
Hamburg
Architekt
DISSING + WEITLING, Kopenhagen
Zusammenarbeit
WTM Engineers GmbH, Hamburg
Bauherr
DEGES GmbH
Projektverantwortlich
Andreas Keil

Insights

Technische Daten

Länge Strombrücke
700 m
Hauptspannweite
350 m
Seitenfeldspannweite
jeweils 86,75 m + 86,00 m
Pylonhöhe
je 140 m
Gesamtbreite Überbau
39,60 m (Hohlkästen 2 x 12 m, Konsol-Querträger 2 x 5,60 m, Lichtspalt 4,40 m)
Überbau Strombrücke
reine Stahl-Konstruktion mit orthotroper Fahrbahnplatte (an den Masten gevoutet)
Überbau Seitenfelder
robuste Stahl-Verbund-Konstruktion

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Standort

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