Die Süderelbebrücke als Teil der neuen Querverbindung zweier Autobahnen (Bau der A 26 zwischen A7 und A1) wird den Hafen in das europäische Verkehrsnetz einbinden und den überregionalen Ost-West-Verkehr erleichtern.
Die Strombrücke quert die Süderelbe und mehrere Gleise der Hamburger Hafenbahn. Sie besteht aus einer zur Mitte symmetrischen, fünf-feldrigen, semi-integralen Schrägseilbrücke mit zwei Pylonen. Den Überbau bildet ein einteiliger, mit einem durchgehenden Lichtspalt aufgelöster, aerodynamisch günstig ausgeformter Hohlkastenquerschnitt aus Stahl (Hauptfeld) bzw. Stahlverbund (Seitenfelder) mit außen angeordneten Konsol-Querträgern. Die Seilabhängung des Überbaus erfolgt mit modernen Litzenbündelseilen mit bis zu 91 Litzen je Seil. In Querrichtung sind im Hauptfeld alle 12 m Querträger aus Stahl-Hohlkästen angeordnet, und im Wechsel damit die Seilverankerungen. Es wurde ein für die gegebene Spannweite sehr effektives und damit wirtschaftliches Brückensystem gewählt. In Verbindung mit der integralen Bauweise entsteht ein dauerhaftes und sehr wartungsarmes Bauwerk, das sich gelungen in die Silhouette des Hamburger Hafens mit seinen markanten Brücken einfügt.


