Hochbau, Mobilität & Transport

ZOB Hamburg

© Brinkschmidt

Weithin sichtbares Markenzeichen des neuen Zentralen Omnibus-Bahnhofs (ZOB) Hamburg ist das signifikante Dach. In Form eines riesigen Bumerangs schwebt es über der Station und ihren Serviceeinrichtungen. Aufgrund eines interirdischen U-Bahn-Tunnels wird die gesamte Dachkonstruktion nur einseitig von einer Kolonnade schlanker Stützen getragen. Die Tragstruktur besteht im Wesentlichen aus einer sichelförmigen Stahl-Stabrippenschale und daran angeschlossenen Kragträgern unterschiedlicher Länge, unter denen die großflächige Glaseindeckung punktförmig an Pfetten abgehängt ist. Vertikale Stahlbleche bilden Kragträger gleichbleibender Stärke mit rautenförmigen Öffnungen. Mit dünnen Stahlblechen wurde die gebogene Stahlrippenschale komplett verkleidet. Die eindrucksvolle Überdachung findet hohe Akzeptanz und schafft einen attraktiven, städtischen Mittelpunkt.

Ort
Hamburg
Architekt
Silcher, Werner + Redante Architekten, Hamburg
Bauherr
Sprinkenhof AG / Stadt Hamburg
Projektpartner
Andreas Keil

Technische Daten

Gesamtfläche Dach
4.000 m²
Glasfläche
3.000 m²
Länge
max. 190 m
Breite
max. 37 m
Höhe
max. 15 m
Stahlmenge
1.100 t

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