Sonderbauten

Schutzkonstruktion Vorplatz Eiffelturm

© David Boureau - Dietmar Feichtinger Architectes

Um das Gelände um den Eiffelturm attraktiver und für Besucher zugänglicher zu machen, hat der Pariser Stadtrat mit Blick auf die Olympischen Spiele 2024 ein großangelegtes Renovierungsprojekt seines berühmtesten und meistbesuchten Bauwerkes beschlossen. Zu dessen Zielen zählen vor allem eine bessere Steuerung der Besucherströme und der Schutz des zentral gelegenen Platzes unter dem Wahrzeichen.
Entlang der Verkehrsachsen wird eine schusssichere Glaswand errichtet ohne dabei die historische Sichtachse zu beeinträchtigen. Dort, wo der Eiffelturm an Gärten angrenzt, wird die Wand aus einem Metallzaun aus Cortenstahl bestehen.
Die 72 mm dicke Glaskonstruktion ist am Sockel eingelassen und lässt dabei die Oberkante unberührt, um einen ungehinderten Blick auf den Eiffelturm zu gewährleisten. Die Glaselemente mussten zuvor speziellen ballistischen Tests unterzogen werden.
Der Zaun, auch „Eiffel“ genannt, besteht aus dünnen Stahlblechen, die die Silhouette des Eiffelturms nachbilden.
Das Gelände blieb während der gesamten Umbaumaßnahmen geöffnet. Der große Touristenzulauf, die besondere Lage im Zentrum von Paris, die Komplexität und ungenaue Dokumentation des unterirdischen Leitungsnetzes, waren Herausforderungen, die es bei dem Entwurf und der Standortplanung zu beachten galt.

Kategorien
Sonderbauten,
Ort
Paris, Frankreich
Architekt
Dietmar Feichtinger Architectes
Bauherr
Direction du Patrimoine et de l’architecture de la Mairie de Paris / Société d’Exploitation de la Tour Eiffel
Projektpartner
Andreas Keil

Technische Daten

Länge Glasfassade
600 m
Länge Metallzaun
200 m
Höhe
3 m

Standort

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